#Autorenwahnsinn, 12. Tag

Ein Zitat aus meinem letzten – oder eher vorletzten? – Projekt, gerne. Das Bild ist wieder ein Mockcover einer lieben NaNo Kollegin.

Noch immer kann ich nicht ausmachen, was da auf der Wiese unter den Apfelbäumen steht. Es ist, als ob jeder der Baumstämme doppelt so dick wäre, fünf oder sechs sind es. Hin und wieder sehe ich eine leise Bewegung – ist es nur der Wind, sind es Schatten? Oder Menschen?

So kann ich nichts erkennen. Ohne Licht zu machen schleiche ich mich ins Wohnzimmer. Auch von dort kann ich diese Wiese sehen, aber auch die Straße weiter entlang und ein Stück der anderen, die von hier aus abzweigt. Und da bewegt sich etwas am Zaun entlang. Zwei Gestalten. Die eine ähnelt dem Mann, den ich fortrennen sah, nachdem er hier das Huhn geschlachtet hatte, und dessen Beschreibung auch auf Axels Angreifer passen würde. Also hat mich mein Gefühl doch nicht getrogen, irgendetwas ist da im Gange. Mein nächster Weg ist in die Küche. Ein Eimer Wasser und ein Messer – ich habe ja keine Ahnung, was sie diesmal vorhaben. Ich sehe sie die Straße überqueren, sie huschen vorsichtig im Schatten des Nachbarhauses bis an den Zaun meines Grundstücks. Soll ich die Polizei anrufen? Eher sinnlos. Aber wen sonst?

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