Buchstöckchen

Dies fand ich bei Wibke Ladewig (sinnundverstand) und es gefiel mir so gut, dass ich nun unaufgefordert auch die Fragen beantworte:

Welches Buch liest Du momentan?

Meistens mehr als eins. Derzeit „Deception“ von Jonathan Kellerman, ein Krimi, den ich auch mit in den Garten nehme oder sonst eher nebenbei zu mir nehme. Dann Grass „Beim Häuten der Zwiebel“ – eher zur langsamen Lektüre gedacht, weil ich seltener deutschsprachige Literatur habe und auch aus Gründen des Stils ein wenig genießen will. Daneben immer mal wieder e-books, die ich geschenkt bekomme oder herunterladen kann – querbeet, bis eben war es ein Roman über Kenia 1939 – 1963. Interessant, aber dringend überarbeitungsbedürftig.

Warum liest Du das Buch? Was magst Du daran?

Kellerman – ich mag seinen „Alex Delaware“ und den Aufbau seiner Krimis, wobei ich die seiner Frau Faye noch bevorzuge. Vielleicht lerne ich dabei noch etwas für mich.

Grass – wie geschrieben, der Stil. Und ich lese ihn tatsächlich gerne, was ich früher nie gedacht hätte.

Wurde Dir als Kind vorgelesen? Kannst Du Dich an eine der Geschichten erinnern?

Ja, meine Mutter, vor allem aber meine Großmutter, haben mir viel vorgelesen. Aber was? Mit Sicherheit die Pixie-Bücher, so lange, bis ich sie auswendig konnte und dachte, ich könne nun selber lesen. Grimms Märchen, da bin ich mir auch sicher. Sonst? Vergessen. Leider. Das mag daran liegen, dass ich mir vier Jahren tatsächlich lesen gelernt hatte – mein Vater vollzog es später nach, da er sich daran erinnern konnte, dass er mir als Test eine Schlagzeile vorgelegt hatte: Hannover ist deutscher Fußballmeister. Das kam ja nicht so oft vor, dass er daran nicht das Jahr hätte herausfinden können.

Gibt es einen Protagonisten oder eine Protagonistin, in den / die die Du mal regelrecht verliebt warst?

Über diese Frage habe ich nachgegrübelt. Nein, eigentlich nicht. Allenfalls Winnetou, aber da war ich neun.

In welchem Buch würdest Du gern leben wollen?

Wie Wibke schrieb, Fontane oder Austen – aber ohne die Probleme mit fehlendem Komfort. Effi Briests Berliner Etagenwohnung hätte mir schon gefallen können. Oder aber ganz woanders – dazu fällt mir nur gerade kein Titel ein.

Welche drei Bücher würdest Du nicht mehr hergeben wollen?

Diese Frage stellte sich mir so ähnlich als ich nach Amman umzog. Zum Glück durfte ich mehr als drei mitnehmen. Ein Buch, das ich mir mehrfach kaufte, weil ich es nach dem Verborgen nie wiederbekam, ist Harper Lees „Wer die Nachtigall stört“. Ein Buch, das mir fehlt – inzwischen kann ich es zum Glück online lesen – ist Fontanes „Vor dem Sturm“. Und tatsächlich, Grass‘ „Vom Häuten der Zwiebel“ – habe ich nachgekauft, als ich im Frühjahr in Deutschland war, obwohl ich es schon mehr als einmal gelesen hatte, bevor es irgendwo verschwand.

Allerdings ist diese Aufzählung nicht abschließend.

Ein Lieblingssatz aus einem Buch?

Zitate – nie meine starke Seite. Vielleicht wegen meines schlechten Gedächtnisses. Also bleiben wir bei meinem sehr geliebten Fontane: „Dies ist ein weites Feld, Luise.“

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